Frage: Im Samba-Package sind ja nun mehrere Programme dabei. Wofür sind die denn im Einzelnen gut?
Antwort: Der smbd (smb-Dämon) ist der eigentliche Fileserver. Verantwortlich für die Freigabe der Ressourcen im (Windows-) Netzwerk, und die Bearbeitung der Client Requests.
Der nmbd (NetBIOS?-Nameserver-Dämon) übersetzt NetBIOS?-Namen in IP-Nummern und ist für die Browsing-Listen der Freigabe-Ressourcen zuständig.
nmblookup ist ein Programm zum Testen des nmbd.
Der smbclient ist ein ftp-ähnliches Programm, mit dem auf smb-Netzwerk-Ressourcen zugegriffen werden kann.
Mit smbpasswd kann man sein Samba-Paßwort (hat nix mit dem Unix-Paßwort zu tun!) ändern.
testparm ist ein Syntax-Checker für die Samba-Konfigurations-Datei smb.conf, mit testprns kann man die Drucker-Konfiguration testen.
Über Zugriffe auf Ressourcen, und von wem, gibt smbstatus Auskunft.
smbtar ist ein Tool für zentrale Datensicherung von Ressourcen, die über ein Windows-Netzwerk verstreut sind.
Seit der Samba-Version 1.9.18 sind noch mit dabei: addtosmbpass (Shellscript), um Benutzereinträge zu der Samba-Paßwort-Datei hinzuzufügen; make_smbcodepage zur Verwaltung von Codepages, um nationale Zeichensätze (im deutschsprachigen Raum dann mit deutschen Umlauten und dem ß) verwenden zu können; und make_printerdef als Hilfe bei der Unterstützung der automatischen Druckertreiber-Installation unter Windows 9x.
Autor: [Rene], Datum: 10. November 2000, 00:44:55 CET